25. auf 26. Dezember · Januar
1. Rauhnacht: Ankommen und Stillwerden (Januar)
Die erste Rauhnacht ist der Auftakt. Der Trubel der Feiertage klingt ab, das Haus ist voll oder auffällig leer, und irgendwo zwischen Resten und Geschenkpapier wird es plötzlich ruhiger. Genau darin liegt ihr Reiz: Du darfst ankommen.
Sie steht für den Januar, den Monat des Anfangs. Frag dich, wie du starten möchtest: mit Schwung oder lieber leise? Der Januar braucht keine großen Vorsätze, er braucht eine Richtung. Heute reicht es, ein Gefühl dafür zu bekommen, wohin du willst.
🕯️ Dein Ritual
Setz dich für fünf Minuten hin, ohne Handy und ohne Musik. Atme ein paar Mal tief durch und schreib einen Satz auf, wie das neue Jahr sich anfühlen soll. Wenn du eine Kerze anzündest, lass sie nie unbeaufsichtigt brennen.
✍️ Deine Tagebuchfrage
Wie soll sich dein Januar anfühlen, wenn er gut läuft?